Pilze im Darm

Pilze im Darm

Darmpilze – candida albicans

Viele Menschen leiden heutzutage an einer Darmerkrankung, deren Symptome so unterschiedlich sind wie die Menschheit selbst – Pilze haben sich im Darm angesiedelt. Häufig werden die anfänglich auftretenden Beschwerden bagatellisiert oder verschwiegen. Vertrauen sich die Erkrankten endlich ihrem Hausarzt an, werden sie oftmals falsch behandelt. Zahllose Betroffene erfahren erst nach langer Leidenszeit den wahren Grund ihrer Beschwerden, denn viele ärzte sind nicht in der Lage, die Vorzeichen richtig zu diagnostizieren. Dass der Patient an einem Darmpilz erkrankt ist, wird daher meistens erst sehr spät festgestellt. Ein gesunder Darm ist jedoch äußerst wichtig für unsere Gesundheit.

Pilze im Darm – mögliche Ursachen

Ein großer Faktor in der Ursachenforschung für Darmpilze ist die moderne
Zivilisationskost, die durch kurze Zubereitungszeiten und aromareiche Geschmacksverstärker bei den meisten Verbrauchern sehr beliebt ist. Mit der Industrienahrung nehmen wir täglich Unmengen an Nahrung zu uns, die stark mit Chemie behandelt, lange haltbar gemacht wurde und die keineswegs eine gesunde Ernährungsfunktion erfüllt. Wertvolle Inhalte wurden den Nahrungsmitteln geraubt und werden zur krankmachenden Kost. übersäuerung und Verschlackung sind nicht selten die Folge, durch hochgradig eiweißhaltige Lebensmittel verändert sich unser Blutbild. Auch Umweltgifte spielen eine wesentliche Rolle bei den Ursachen für Darmpilze, ebenso Stress und zu wenig Bewegung. Man wird anfällig für Erkältungen und Entzündungen, die gerne und oft mit Antibiotika behandelt werden. Durch die Behandlung von Infektionskrankheiten mit Antibiotika werden zwar die schädlichen Bakterien gründlich vernichtet, aber leider auch unsere schützende Bakterienflora. Unser Darm wird anfällig für Krankheiten, Darmpilze siedeln sich an.

Allgemeine Anzeichen von Pilzen im Darm

Bekanntestes und eines der ersten Symptome einer Darmpilz-Erkrankung ist der Blähbauch -
nach Genuss von Süßigkeiten wie zum Beispiel Kuchen oder Schokolade dehnt sich der Bauch deutlich nach vorn aus. Wenn Kohlenhydrate durch Pilze gären entstehen große Mengen Gase, meistens begleitet von Verdauungs-problemen, häufige Durchfälle sind genau so möglich wie unangenehme Verstopfung. Der Pilz verdrängt die wichtigen und guten Darmbakterien, die Darmflora ist stark geschwächt, Heißhunger auf Süßigkeiten wie Schokolade, Kuchen oder Eis sind die Folge, eine Gewichtszunahme ist meistens vorprogrammiert.

Ernährungsgewohnheiten verschlechtern sich, Zucker und Kohlehydraten werden zu schnell verbraucht, daher fühlen sich betroffene Menschen ständig unterzuckert. Oft folgen quälende Magenschmerzen und unangenehmer Mundgeruch, der Körper ist anfälliger für Infekte. Ebenso sind Muskel- und Gelenkschmerzen, geschwollene Gelenke oder ein steifer Nacken oft Anzeichen für Darmpilze. In diesem Fall wird oft Rheuma oder Gicht diagnostiziert – und natürlich vollkommen erfolglos behandelt. Beschwerden wie akute Schwäche, starke Müdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsschwächen nehmen zu, gelegentlich treten Sehstörungen (schwarz vor den Augen, Flimmern), Muskelzittern und der oben beschriebene Heißhunger auf. Es folgt eine kaum zu bekämpfende Gewichtszunahme durch ständigen Hunger auf Süßes, Weißbrot und Nudeln (Kohlehydrate), chronische Krankheiten, Kurzatmigkeit und Herzbeschwerden resultieren dann aus dem Befall von Darmpilzen. Der Darm verschlackt mehr und mehr, die Darmflora ist zerstört, der Weg für viele Krankheiten ist frei.

Folgen einer gestörten Darmflora

Wissenschaftliche Studien zeigen auf, dass Darmpilze für Allergien und Hautkrankheiten mitverantwortlich sind. Neurodermitis, Ekzeme, Psoriasis – viele Menschen leiden unter großen Hautproblemen und ahnen nicht, dass Pilze im Darm die Ursache sind. Allergische Rötungen der Haut, Pickel, unreine oder trockene Haut, stumpfe / fettige Haare sind ebenfalls oft eine Folge einer Darmpilz – Erkrankung. Das Stoffwechselsystem wird durch die Darmpilze erheblich gestört. Der Darm kann so prall mit Gasen gefüllt sein, dass das Zwerchfell nach oben verdrängt wird und so Raum von Lunge und Herz einnimmt. Beschwerden treten meist nachts oder bei leichter Belastung auf. überhöhter Blutdruck, Herzkreislaufbeschwerden sind gefährliche Folgeerkrankungen. Pilze im Darm führen zu stark erhöhten Leberwerten, Müdigkeit, Lustlosigkeit, auch sexuelle Unlust, Schwäche und Unverträglichkeiten nehmen zu. Forscher haben nachgewiesen, dass zwischen der Zusammensetzung der Darmflora und Erkrankungen wie Darm- und Brustkrebs eindeutige Beziehungen bestehen. Und der Darmpilz weitet sich mit der Zeit schnell aus. Besonders bei Frauen besteht erhöhte Gefahr eines Pilzbefalls im Genitalbereich, wenn der Darmpilz nicht behandelt wird. Eine Ausbreitung ist dann vorprogrammiert. Chronische Entzündungen der Blase sind dann die Folge, diese werden oft mit Antibiotika behandelt, und damit arbeitet man dem Darmpilz noch entgegen. So ist bei einer Scheidenpilz- oder Blasenpilzinfektion immer auch der Darm mit zu behandeln. Ständige Erkältungen, verstopfte Nase und Mittelohrentzündung sind gleichermaßen sichere Anzeichen, wenn keine andere Ursache gefunden wurde. Insbesondere bei Kindern wird schnell mit Antibiotika behandelt, und der Darmpilz findet sofort optimale Bedingungen.
Die folgenschwere Gefahr durch Darmpilze darf nicht unterschätzt werden, denn die Folgen für die Gesundheit sind schwerwiegend und gefährlich. Um eine neue gesunde Darmflora aufzubauen bedarf es einiger Veränderungen der Lebensweise. Werden das Immunsystem gestärkt und Mangelzustände abgebaut, sind die Grundsteine für ein besseres Leben gelegt. Eine deutliche Umstellung der Lebensweise und Ernährung ist unbedingt notwendig und vordergründig. Doch oftmals ist der befallene Darm nicht mehr in der Lage, die Veränderungen zu nutzen, denn zu groß sind die Verschlackungen, Ballaststoffe und Vitamine verfehlen dann ihre Wirkung. Langfristigen Erfolg erreicht man hier nur mit einer gründlichen Darmsanierung. Geben Sie Ihrem Darm eine Chance – und sich selbst eine gesunde Zukunft.