Darmsanierung - eine Chance für die Gesundheit

Für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen
sind eine geregelte Verdauung und ein gesunder und gut funktionierender Darm von enormer Wichtigkeit. Dem heutigen Alltagsleben, das hohe Anforderungen im Beruf wie auch im Privatleben stellt, dem vermehrten Genuss von industriell hergestellten Nahrungsmitteln und mangelnder Bewegung ist früher oder später zwangsläufig Tribut zu zollen. Meist macht sich das schleichend durch eine Verlangsamung des Stoffwechsels und mit Problemen bei der Verdauung und den Verdauungsorganen bemerkbar. In diesem Zusammenhang hat der Darm eine nicht zu unterschätzende Schlüsselrolle inne. In gesundem Zustand bildet er zusammen mit der Darmschleimhaut so eine Art Immunpolizei, die davor schützt, dass Krankheitserreger in den Darm gelangen, die dann als Folge den gesamten Organismus belasten. Auch für die Nährstoffaufnahme hat er eine wichtige Funktion. Diese erreichen über den Dünndarm den Blutkreislauf, um dann in die Körperzellen zu gelangen. Ist die Darmflora gestört, können die Nährstoffe kaum noch den Organismus erreichen, was dann trotz ausreichender Nahrungsaufnahme zur Mangelernährung führen kann.
Darmsanierung Die Darmsanierung ist in der Medizin eher unter dem Namen Symbioselenkung bekannt. Unter Symbiose versteht man das dauerhafte Zusammenleben zweier Lebewesen zu beiderseitigem Nutzen. In diesem Sinne bedeutet das, dass unser Körper mit lebenswichtigen Bakterien in sogenannter Koexistenz lebt, die für eine gesunde Darmflora und eine funktionierende Verdauung sorgt. Maßnahmen, durch die diese Bakterien eine positive Beeinflussung erfahren, werden als Symbioselenkung bezeichnet. Von der Koexistenz ist in aller Regel nichts zu merken, wenn der Darm, seiner Funktion gemäß funktioniert. Wenn allerdings die ersten Probleme mit den Verdauungsorganen auftauchen, sollte man sich mit diesem Thema eingehender beschäftigen. So beinhaltet eine Darmsanierung immer eine gründliche Darmreinigung, die dafür sorgt, die alten Schlacken und Giftstoffe, die sich über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte durch falsche Ernährungsgewohnheiten angesammelt haben, wieder los zu werden. Diese Schadstoffe gelangen über einen kranken oder zumindest nicht mehr funktionstüchtigen Darm durch die Lymph- und Blutbahnen in den gesamten Organismus, wodurch zahlreiche Beschwerden ausgelöst werden können. Bei einer Darmsanierung bzw. Darmreinigung wird man ziemlich schnell merken, dass sich die positiven Auswirkungen und Veränderungen nicht nur auf die Verdauungsorgane allein beschränken.

Ganz sicher sollte man eine Darmsanierung als Chance für die Gesundheit und deren Erhaltung ansehen. Auf Dauer rächt es sich, den Darm als eine Art Mülldeponie missbraucht zu haben. Eine Entscheidung für eine gesunde Ernährung und eine insgesamt gesündere Lebensweise ist die Basis für ein aktives und erfülltes langes Leben. Eine regelmäßig durchgeführte Darmsanierung bzw. Darmreinigung kann ihren Teil unterstützend dazu beitragen.

Ziele der Darmsanierung

Durch eine Darmsanierung kann fast jeder Mensch eine Steigerung seiner Lebensqualität erfahren. Egal ob es um das äußere Erscheinungsbild wie Gewichtsprobleme oder Hautausschläge geht oder es sich um schwerwiegendere Beschwerden wie Migräne, innere Unruhe, Schlafstörungen, Rücken- und Gelenkschmerzen handelt, kann eine Darmreinigung für eine Besserung oder sogar für Abhilfe schaffen.
Natürlich sind gerade die Probleme mit dem Magen und dem Darm wie etwa Blähungen, Verstopfung, chronischer Durchfall und Hämorrhoiden oder gar ein Reizdarmsyndrom geradezu prädestiniert für diese Art der Therapie. Generell ist eine Darmsanierung für alle geeignet, die sich fast ihr ganzes Leben lang falsch ernährt haben. Gerade der Konsum vieler zuckerhaltiger Lebensmittel ist hier zu erwähnen. Durch den Zucker werden gerade die Bakterien und Pilze im Darm gefüttert, die wir nicht brauchen können. Sie vermehren sich rasant und scheiden lähmende Stoffwechselprodukte aus, die dann sogar in die Blutbahn gelangen können. Auch die zu häufige Einnahme von Antibiotika oder Abführmitteln beeinflussen die Darmflora in negativer Weise. Bei letzteren werden die für eine gesunde und regelmäßige Verdauung notwendigen Bakterienstämme abgetötet, was zu einem Teufelskreis führen kann, da dadurch noch mehr Abführmittel benötigt werden. Die Aufgabe der Antibiotika ist es Bakterien abzutöten. Leider machen diese keinen Unterschied zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien und schädigen zusätzlich massiv die Darmflora. Darmprobleme gehören zu den Zivilisationskrankheiten, weshalb es wirklich kaum jemanden gibt, der nicht von einer Darmsanierung profitieren könnte.

Methoden der Darmsanierung

Den Darm sanieren, kann man auf unterschiedlichen Behandlungswegen. Unter medizinischer Aufsicht kann man eine besonders gründliche Darmreinigung vornehmen lassen, bei der alle Schlackenstoffe ausgespült werden, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben.
Zu diesem Zweck wird vor allem die Colon-Hydro-Therapie, die eine Reihe von ca.15 Darmspülungen beinhaltet, angewandt. Hierbei werden etwa 10 Liter warmes Wasser in den Darm geleitet, wodurch der Darm entleert und von vorhandenen Gift- und Schlackenstoffen gereinigt wird. Nach der Reinigung wird dem Wasser gerne Sauerstoff beigemischt, da dies die Wirkung potenzieren soll. Eine begleitende Obst- und Gemüsediät ist hier eine sinnvolle Ergänzung. Eine Bärlauch-Bitter-Kur ist ein sanfter Weg, den Darm zu sanieren. Hierbei wird vor allem Wert auf basische Ernährung gelegt, die unterstützt durch das Bitterpflanzen-Granulat, das vor jeder Mahlzeit eingenommen wird, den gesunden Darmbakterien hilft, ihre Arbeit zu tun und die schädlichen Bakterien oder Darmpilze zu verdrängen. Wenn man vor aufreibenden Fastenkuren, Einläufen und ähnlichen Maßnahmen zurückschreckt, gibt es auch andere Methoden, den Darm wieder auf Vordermann zu bringen. Hier wäre zum Beispiel die Gray-Kur zu erwähnen. Hierbei erfolgt eine regelmäßige Einnahme einer Kombination aus drei Präparaten, den Reinigungstabletten, den so genannten Massebildnern und schlussendlich der Laktobakteriennahrung, die zusammen erst für Entschlackung und dann für eine gesunde Bakterienbesiedelung des Darmes sorgen sollen.